KI & Arbeit · 4 Min. · Tommy Dobs · 30. September 2026
Bessere Prompts beginnen mit einem klaren Auftrag
Ziel, Kontext, Grenzen und Ausgabe: Vier Bausteine für brauchbare KI-Anweisungen.
Das Ergebnis zuerst benennen
„Schreibe etwas über unser Produkt“ lässt vieles offen. Besser: „Erstelle einen LinkedIn-Beitrag mit 150 Wörtern für IT-Leiter. Er soll erklären, welches Problem unser Produkt löst.“ Damit steht fest, was entstehen soll und für wen.
Den nötigen Kontext liefern
Gib der KI Fakten, auf die sie sich stützen soll: Zielgruppe, Anlass, Produktmerkmale und vorhandene Quellen. Persönliche oder vertrauliche Angaben gehören nur hinein, wenn du sie beim gewählten KI-Anbieter verwenden darfst. Unser Generator selbst überträgt deine Eingaben nicht an einen KI-Dienst.
Grenzen konkret formulieren
Nenne Dinge, die ausgeschlossen sind: erfundene Zahlen, nicht belegte Versprechen oder bestimmte Formulierungen. Sage außerdem, was bei fehlenden Informationen geschehen soll, etwa eine Rückfrage oder eine eindeutig markierte Annahme.
Die Ausgabe festlegen
Ein Absatz, eine Tabelle oder eine Checkliste? Welche Länge? Welche Sprache? Diese Vorgaben sparen Überarbeitung. Im Prompt Generator trägst du Auftrag und Kontext ein und wählst das Format. Anschließend kopierst du den fertigen Prompt in dein KI-Werkzeug.
Ergebnisse prüfen und nachschärfen
Ein guter Prompt ersetzt keine Prüfung. Vergleiche das Ergebnis mit dem Auftrag, kontrolliere Namen und Zahlen und korrigiere unpassende Aussagen. Ändere beim nächsten Versuch möglichst gezielt eine Vorgabe. So erkennst du, was tatsächlich hilft.